Niederwaldsee Nauheim Höhe 269
Km 71,27
Zeit 5:11:35
Schnitt 13,72 Max 33,26
HM 197 Max Höhe  359

Wetter bewölkt – zum ersten Male wieder festes Dach über dem Kopf  – ist einfacher….braucht man keine Heringe.

Heute geht es durch Frankfurt aber wir fahren viel am Main entlang. Ich schreibe deshalb schon, weil mir die Telekom gemeldet hat – das High Speed Datenvolumen des Telefons ist zu 90% aufgebraucht und hier gibt es bei Anna noch WLAN. Bald müssen wir also wirklich auf einen kostenlosen WLAN Zugang zurückgreifen oder ständig nach MC-Donald gehen – aber dann wird es nichts mit der 80kg Figur nach dem Camino 😉
Der Abschied nach dem tollen Frühstück ist schwer. Anna will uns noch einiges zeigen, also müssen wir los.

Zuerst einmal zur großen hundertjährigen Linde.

Von dort zum Schloss Philippsruh, wo ich sogar – von Anna organisiert – einen Durchgangsstempel bekomme. Mächtige Löwen, einer schlafend, bewachen das Schloss.

Auf dem Mainradweg fahren wir weiter und finden ein Jakobswegzeichen.

Später auf dem Mainradweg verabschiedet sich Anna. Es ist ein unheimlich starker Wind und wie immer beim Radeln ist es Gegenwind – außerdem kalt. Trotzdem ist die Skyline von Frankfurt mit dem neuen EZB Gebäude imposant.

Komoot – das Routenprogramm – führt uns weiter, aber wir müssen über die Uferstraße und alle Brücken für Fahrräder haben Stufen und das kann ich nicht leisten. Darum schickt uns Jakobus zwei junge Burschen und sie helfen uns den Hänger mit Fahrrad hochzubekommen. Dann finden wir die Route wieder und fahren Richtung Flughafen – welch ein Horror – der volle Verkehr – dann einmal in die falsche Richtung – andermal der Fahrradweg gesperrt – ein Fahrrad ist am Frankfurter Flughafen irgendwie fehl am Platze, obwohl der offizielle Weg dort herführt.

Dann sind wir vorbei – im Grünen und die landenden Maschinen donnern  in 40 m über uns weg.

Zwischendurch rufen wir den Campingplatz an und melden, dass wir später kommen. Kein Problem – doch ein Problem – als wir an dem See und dem Platz sind  – gegen 19:30 – ist es der Falsche und außerdem mit Hundeverbot – wir haben dem Campingplatz von morgen gesagt, dass wir so spät kommen. Glücklicherweise ist auf der anderen Seite noch einer. Dort hin, wir bekommen Platz, Strom und noch einen griechischen Flammkuchen. Nachgefragt hieß es  – mit so weißem Zeug drauf – so schmeckte es auch. Egal wir wollen nur noch ins Zelt. Gute Nacht…